Gesundheit

Im Süden geborene Kinder sterben über 13-mal wahrscheinlicher in den ersten fünf Lebensjahren als in einem Industrieland geborene Kinder. Jede Minute stirbt in den Entwicklungsländern eine Frau an Komplikationen in Verbindung mit Schwangerschaft und Geburt. Die allermeisten HIV-Infizierten – 33 Millionen im Jahr 2007 – leben südlich der Sahara. Jedes Jahr gibt es weltweit etwa 500 Millionen Malariafälle, die Krankheit tötet jährlich über 800.000 Kinder unter fünf Jahren in Subsahara-Afrika.

Da die meisten zu diesen Todesfällen führenden Krankheiten und Viren vermeidbar oder heilbar sind, wenn die Menschen Zugang zu medizinischer Grundversorgung haben, investieren wir in Gesundheitszentren in Afrika. Wir betreiben Apotheken und organisieren Informationskampagnen in der D.R. Kongo, in Tansania und auf den Komoren. Unser Ziel ist es vor allem, die Kindersterblichkeit zu verringern, die Gesundheit der Mütter zu verbessern und HIV/AIDS, Malaria und andere Krankheiten zu bekämpfen (Millenniums-Entwicklungsziele 4-6)

Psychosoziale Hilfe für benachteiligte Kinder
Psychosoziale Hilfe für benachteiligte Kinder
Wege aus Gewalt und Intoleranz

Mit Workshops, Sport und psychopädagogischer Begleitung zeigen Salvatorianer Kindern und Jugendlichen Auswege und Alternativen zur alltäglichen Gewalt, zu Drogenmissbrauch und Kriminalität. Die Kinder erfahren Geborgenheit und finden Zugänge zu mehr Miteinander und Toleranz.

Medikamente für Tansania
Medikamente für Tansania

Malaria zählt zu den häufigsten Ursachen für die hohe Kindersterblichkeit in afrikanischen Ländern. Aber auch viele andere Krankheiten wären heilbar. Oft fehlt es nur an Medizin und ärztlicher Versorgung. Rund 30.000 Menschen werden daher in unseren beiden Krankenstationen in Tansania ärztlich versorgt.

Medical Mission – Medizin für Indigene
Medical Mission – Medizin für Indigene
Das vergessene Volk der Magayan

Weltweit kämpfen so genannte Naturvölker gegen Landraub, Umweltzerstörung, Menschenrechtsverletzungen und Diskriminierung. Sie werden als Menschen zweiter Klasse behandelt, sind oft ohne Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung. Jedes Jahr im April bricht der Salvatorianer Pater Hubert Kranz gemeinsam mit salvatorianischen Studenten auf, um einem dieser Völker mit einem ganzen Ärzteteam, mit Medikamenten und Lebensmitteln zur Seite zu stehen.

Leben retten mit Solarenergie
Leben retten mit Solarenergie
„Powerfull Health“ im Sr. Colette Krankenhaus

Auf den Komoren gefährdet das öffentliche Stromnetz Menschenleben. Wir Salvatorianer helfen mit einer neuen Photovoltaikanlage.