100 Familien in Manila (Philippinen) haben nach einem Großbrand im Februar wieder ein Zuhause gefunden. Das Feuer zerstörte 10 Siedlungen eines Armenviertels und machte rund 10.000 Menschen obdachlos – darunter auch Schüler*innen des Lernprogramms Alsa-Buhay. Nun herrscht große Freude und Dankbarkeit für die Hilfe.
100 Familien haben mittlerweile wieder ein Zuhause in Manila (Philippinen). Sie alle hatten bei einem Großbrand im Februar ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Das Feuer zerstörte 10 Siedlungen eines Armenviertels und hinterließ rund 10.000 Menschen ohne Dach über dem Kopf – darunter auch Schüler und Schülerinnen unseres alternativen Lernprogramms Alsa-Buhay. Für sie alle herrscht nun Grund zur Freude. Die Dankbarkeit für die Hilfe ist groß.
Sofort nach dem Großbrand begannen wir gemeinsam mit SOFIA mit einer Sammelaktion und einem Spendenaufruf. Die Reaktion war überwältigend: Dank vieler, großzügiger Spenden von Privatpersonen und Institutionen konnte unsere lokale Hilfsorganisation Puso-Sa-Puso die Menschen nicht nur mit Medikamenten, Nahrung und Decken versorgen, sondern nun auch das nötige Baumaterial und Einrichtung bereitsstellen.
Schwester Frances Mangabat, die von Anfang an die Aktion begleitete, schildert die verschiedenen Phasen der Katastrophenhilfe.
Sofort nach dem Brand halfen die Mitarbeiter von Puso bei der Suche nach Vermissten und verteilten elementare Hilfsgüter wie Nahrung, Kleidung, Medizin und Bettzeug.
Während der gesamten Aktion erhoben sie Bedarfslisten und hielten auch mit anderen kirchlichen Stellen und Organisationen Kontakt. Bereits zwei Wochen nach dem Brand stellte die Regierung ihre Hilfe ganz ein und überließ die obdachlosen Familien sich selbst. Unsere Container-Schule wurde zeitweise zum Lager für Hilfsgüter umfunktioniert – der Unterricht wurde jedoch zügig wieder an anderer Stelle aufgenommen.
Die Mitarbeiter von Puso verhandelten mit lokalen Baumärkten und Baustoffhändlern. Coupons für die wichtigsten Bedarfsgüter und Materialien zum Wiederaufbau wurden erstellt und verteilt. Das Team führte Buch, um zu sichern, dass die Hilfe sicher bei den bedürftigen Familien ankam.
Laut unserem Missionar auf Zeit Alexander Meisinger zogen sich auch andere Hilfsorganisationen nach und nach zurück, so dass am Ende laut seiner Aussage nur noch wir Salvatorianer den betroffenen Familien vor Ort halfen.
“Die letzten Tage waren wirklich sehr schön. Lauter lachende Gesichter, die freudig die Spenden (Küchenutensilien, Lebensmittel, Material für den Wiederaufbau) empfangen haben.” schreibt uns Alexander über die letzten Tage der Hilfsaktion, die vergangene Woche nach insgesamt 3 Monaten erfolgreich beendet wurde.
Insgesamt konnten Salvatorianer 100 Familien unterstützen, ihr Zuhause wieder aufzubauen und mit dem Nötigsten einzurichten. Wirklich beeindruckend war aber auch die Solidarität der Betroffenen untereinander. Schon wenige Tage nach dem Brand begannen die ersten Männer zur Brandstelle zurückzukehren und wieder aufzubauen. Es wurde gemeinsam gekocht, gemaurert und gesägt. Jung und alt griffen sich unter die Arme.
Gemeinsam sind wir stark – das trifft auf das Team von Puso-Sa-Puso, auf die Betroffenen und auf die Spender hier gleichermaßen zu.
Ein herzliches Vergelt´s Gott für Ihre Unterstützung!
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