Medikamente für ein Krankenhaus, Erstversorgung am Bahnhauf in Breslau und Unterkünfte für Schutzsuchende – mit zahlreichen Hilfsaktionen leisteten Salvatorianer vergangene Woche Hilfe.
Mit vielen Hilfaktionen und Hilfsgüter konnten die Salvatorianer im Laufe dieser Woche den Opfern des Krieges helfen: Über eine Million Menschen haben mittlerweile auf der Flucht vor Bomben und Zertsörung ihre Heimat Urkaine verlassen. Viele von ihnen kamen nach Polen, in dem die Salvatorianer mehr als 30 Pfarreien betreuen. Aber auch in der Ukraine arbeiten Salvatorianer seit vielen Jahren. In beiden Ländern leisteten unsere polnischen Mitbrüder vergangene Woche großartige Hilfe.
Eine Wagenladung voll Medikamente, Verbandszeug und medizinische Ausstattung kam gestern im Krankenhaus Nowy an. In der Klinik der Kleinstadt, die etwa 130 Kilometer von der polnischen Grenze entfernt ist, fehlte es an allem. Die beiden Salvatorianer Pater Rafal und Pater Adam hatten sich mit einem Transporter von Polen aus auf den Weg gemacht, um das Krankenhaus mit dem Nötigstenzu versorgen. Der Direktor und das Klinikpersonal nahmen die Hilfslieferung dankbar in Empfang.
Währenddessen koordiniert der Salvatorianer Pater Damian Pankowiak in Lviv (Lemberg) die Hilfe. Gemeinsam mit vier weiteren Salvatorianer Patres versorgt er die Menschen in vier betreuten Gemeinden im Westen der Ukraine. In den Nächten empfangen sie die Schutzsuchenden in den Kirchengebäuden und geben ihnen Unterschlupf und Versorgung. “In der Nähe von Odessa versorgt Pater Stanislaus zahlreiche Menschen, die ihre Pfarrei nicht verlassen haben, in einem Keller. Der Krieg geht weiter, die Situation ändert sich täglich.”
Hunderte Frauen und Kinder kamen in den letzten Tagen am Bahnhof im polnischen Breslau an. Dort arbeiteten salvatorianische Studenten als Freiwillige und nahmen die Schutzsuchenden in Empfang. Auch sechs Jugendliche aus dem Noviziat hatten sich für die Hilfe gemeldet und sind dort im Einsatz. Gemeinsam mit anderen Helfern verteilten die Salavtorianer Lebensmittel, gaben Informationen und organisierten Unterkünfte für die Ankommenden. Die Not ist groß: “Die Menschen haben keinen Ort an den sie gehen können. Kleidung, Medikamente, Essen, Sprache und eine Schule für die Kinder, die Menschen brauchen jede Unterstützung”, schreibt uns Pater Thomas Rackos, der polnische Vikar der Salvatorianer.
Derzeit laufen die Vorbereitungen im Jugendzentrum “ToTu” in Bagno bei Breslau. Eine Unterkunft für zwanzig Menschen steht dort voraussichtlich ab kommender Woche zur Verfügung. Im Exerzitienhaus in trzebinia finden 8 Schutzsuchende Unterschlupf. in allen 30 Pfarreien der polnischen Mitbrüder engagieren sich zahlreiche Helfer und Freiwillige. Die Salvatorianer koordinieren hier die Hilfsleistungen und Verteilung an die Ankommenden.
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