In den vergangenen beiden Wochen konnten immer wieder LKWs und kleinere Transporter von Polen aus in die Ukraine fahren. Geladen hatten sie unter anderem Medikamente, Lebensmittel und Matratzen für die Schutzsuchenden.
In den vergangenen beiden Wochen konnten immer wieder LKWs und kleinere Transporter von Polen aus in die Ukraine fahren. Geladen hatten sie unter anderem Medikamente, Lebensmittel und Matratzen für die Schutzsuchenden. Hunderte Menschen sind mittlerweile rund um Lemberg provisorisch untergebracht – in Turnhallen, Kirchengebäuden, Gemeindesälen und anderen öffentlichen Räumen. Der Salvatorianer Pater Damian kümmert sich um die Familien und versorgt sie mit den gelieferten Gütern. “Die Menschen müssen hier voraussichtlich für längere Zeit leben”, erzählt er. Dementsprechend wurde mit unserer Hilfe auch vor Ort die nötigste Ausstattung für die Unterkünfte besorgt: Tische, Stühle, Betten und Waschmaschinen.
Auch die medizinische Versorgung wurde in den vergangenen Wochen zunehmend schwierig. Die Klinik in Nowy war angesichts der zahlreichen Hilfssuchenden am Rand ihrer Kapazitäten. Die Salvatorianer konnten vergangene Woche einen Krankenwagen anschaffen und ausstatten und der Klinik übergeben. So bleibt die Versorgung der Flüchtlinge sichergestellt.
Die Versorgung in einigen Regionen der Ukraine ist bereits erschwert oder gar nicht mehr möglich. Vor wenigen Tagen konnte ein LKW mit Lebensmittel mit Hilfe von zwei Freiwilligen nach Butscha gefahren werden, um die Menschen dort zu versorgen. Doch die Sorgen sind groß, dass Engpässe zukünftig auch rund um Lemberg drohen. “Wir haben große Sorge, wie lange die Transporte aus Polen noch möglich sind”, berichtet Pater Damian. Medikamente und haltbare Konserven sollen daher die Versorgung auch im Notfall sichern. Der Salvatorianer und die Mitbrüder vor Ort kümmern sich um die Lagerung.
In drei Einrichtungen der Salvatorianer in Polen konnten mittlerweile mehrere Großfamilien mit Kindern einziehen, die sich auf der Flucht befinden: im Priesterseminar in Bagnoo und in zwei Gebäuden in Krakau erhalten sie Nahrung, medizinische Versorgung, Hygieneartikel, ein paar Spielsachen und das Nötigste. Ein Salvatorianer aus der Ukraine hilft vor Ort bei der Integration – nicht nur in unseren Einrichtungen. Auch bei vielen polnischen Familien im Umkreis konnten Menschen aufgenommen werden. Der Salvatorianer unterstützt die Familien und überwindet Sprachbarrieren unter anderem bei den nötigen Behördengängen.
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