Reis, Milchpulver und Mehl: Mit Nahrungsausgaben versorgten Salvatorianer Hunger leidende Familien in Sri Lanka. Dort hatte eine Wirtschaftskrise zahllose Menschen in schwere Not gestürzt.
Nothilfe für arme Familien in Sri Lanka
Seit 2010 wirken die Salvatorianer in den Diözesen Chilaw und Jaffna in Sri Lanka. Abseits der Seelsorge unterstützen sie die Bevölkerung auf unterschiedliche Weise. In Jaffna engagieren sie sich etwa bei der Arbeit mit Drogensüchtigen, gemeinsam mit den Oblaten der Unbefleckten Jungfrau Maria (OMI). Mit einer Schwesterngemeinschaft sind sie in der Altenheimhilfe aktiv. Aufgrund der Krise im Land schreiben uns die Salvatorianer aus Sri Lanka im Sommer 2022: „Wir möchten die ärmsten Menschen trösten und unterstützen, die von der jüngsten sozialen, politischen und wirtschaftlichen Krise betroffen sind, die dazu geführt hat, dass sie jeden Tag hungern und sterben. Wir möchten sie mit dem Nötigsten versorgen, damit sie nicht länger hungern müssen.“
Situation vor Ort (2022)
Im Mai 2022 war in der FAZ folgende Informationen über Sri Lanka zu lesen: „Der Staat kann seine Auslandsschulden nicht mehr bedienen. Er hat keine Devisen mehr, um die Einfuhr überlebens-wichtiger Rohstoffe, Medizin oder Nahrungsmittel zu zahlen.“ 70 Prozent der Haushalte hätten zudem bereits die Verpflegung reduziert, berichtete das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF zum selben Zeitpunkt. „Die Krise verschärft sich und die Menschen leiden, es gibt keine Arbeit, keine Löhne. Wir brauchen die Hilfe internationaler Institutionen”, so Pfarrer Basil Rohan Fernando, Priester der Erzdiözese Colombo und Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke (POM) in Sri Lanka, zum selben Zeitpunkt, in einem anderen Medium.
Ziel (2022)
Die Projektbüros von Salvatorianer Weltweit verfolgten diese Krise von Europa aus. Man kontaktierte die Salvatorianer in Sri Lanka, und fragte, ob man helfen kann – deren Antwort kam umgehend: „Es ist in der Tat so, dass unsere Leute aufgrund der vorherrschenden Wirtschaftskrise um ihr tägliches Leben kämpfen.“ Es wurde rasch eine Aktion geplant, um den ärmsten Familien im Nahumfeld von Chilaw und Jaffna mit der Ausgabe von Lebensmitteln zu helfen. Der Salvatorianer P. Damien schrieb uns kurz bevor die Aktion in Sri Lanka umgesetzt wurde: „Wir freuen uns, dass wir den armen Menschen helfen können, indem wir Trockenrationen in den Gebieten verteilen, in denen die Menschen hungern, um ihre Grundbedürfnisse zu befriedigen.“
Projektverantwortliche vor Ort: P. PATRICK DAMIYANRAJ PERIES SDS
Spendenmittel (2022): € 10.000.-
Projektumsetzung vor Ort (2022)
Pater Damien berichtet uns Monate später: „Wenn ich hungrig bin, gibst du mir zu essen, und wenn ich durstig bin, gibst du mir zu trinken, sagt der Herr. In einer Zeit, in der Sri Lanka von sozialen, politischen und wirtschaftlichen Turbulenzen heimgesucht wird, sind viele arme Menschen am Boden der Tatsachen angekommen, bis hin zu Hunger und Unterernährung. Wir, die Salvatorianer, haben in Chilaw und Jaffna mit anderen Ordensgemeinschaften Wohltätigkeitsaktivitäten durchgeführt, um den Ärmsten der Armen zu helfen. Wir haben Trockenrationen verpackt und verteilt. Jede Familie erhielt Reis, Mehl, Zucker, Linsen, Sojafleisch, Milchpulver und Teepulver. Die Menschen wussten das wirklich zu schätzen. Sie brachten aufrichtig ihre Dankbarkeit zum Ausdruck. Viele der Familien leben unter der Armutsgrenze. Wir schätzen und danken allen großzügigen Wohltätern."
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