Nahrungsmittel, neue Lern- und Spielmaterialien, Erzieher und Erzieherinnen: In drei Kindergärten in Tansania strahlen Kinder und Personal. Die schlimmen Finanzsorgen konnten wir abwenden und Bildung und Gesundheit der Kinder sichern.
Wer im strukturarmen Süden Tansanias Kindergärten erhalten und führen will, steht vor einer
Mammutaufgabe. Denn wenn wie hier Familien in großer Armut leben, wird selbst der kleinste Beitrag für den Kindergartenplatz unerschwinglich. Den Kindergärten fehlen am Ende die dringend benötigten Einnahmen, um die Gehälter zu zahlen oder Lebensmittel und Lernmaterial für die Kinder zu kaufen. Inmitten all dieser finanziellen Sorgen kämpfen drei Salvatorianische Kindergärten für die Zukunft der Kinder in ihrer Region. Alle sollen Rechnen und Lesen lernen und sich gesund entwickeln dürfen. Der Zugang zu frühkindlicher Bildung soll allen offen stehen.
Situation vor Ort (2021):
Tansania zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Und während der Norden des Landes dank Touristenattraktionen wie dem Serengeti Nationalpark und dem Kilimandscharo auf eine gute Infrastruktur und Arbeitsstellen abseits der Landwirtschaft bauen kann, lebt der Süden mehr schlecht als recht vom Ackerbau. Kein Wunder also, dass viele Menschen ihr Glück in den größeren Städten und im Norden des Landes versuchen. Hier im Süden befindet sich die Mehrheit der Niederlassungen der Salvatorianer, mitten unter den Armen. Unter anderem unterhalten die Patres hier mehrere Kindergärten, nicht nur in Lupaso, sondern auch in Chingulungulu und Mangaka. Doch die finanziellen Sorgen sind groß – bei den Menschen und den Einrichtungen.
Ziel:
Was fehlt ist eine kleine Finanzspritze: Die Kinder in den Betreuungseinrichtungen benötigen Bücher, ausreichend Stühle und Spielsachen. Aufgrund der fehlenden Einnahmen sind die drei Kindergärten in einem schlechten Zustand. Dringliche Baumängel müssen auch aus Sicherheitsgründen behoben
werden. Zusätzliche Pädagoginnen sollen ausbildet werden und leistungsgerecht bezahlt werden.
Damit sie bleiben und den Kindern die Förderung geben können, die sie verdient haben. Mit finanzieller Unterstützung soll auch jenen Kindern, deren Familien sich den Besuch nicht leisten können, die Türen offenstehen. Denn frühkindliche Bildung sichert nachhaltig Zukunft.
Projektverantwortlicher vor Ort:
P. Baraka Isuja, SDS
Spendeneinnahmen (2022):
€ 18.653.-
Projektumsetzung vor Ort (2022+):
Die Spenden konnten in den drei Kindergärten (Chingulungulu, Lupaso und Mangaka) viel Gutes bewirken: In Chingulungulu wurden etwa neue Toiletten gebaut, die Gebäude renoviert, neue Spielgeräte, Bücher und Stifte für die Kinder gekauft. Die Beiträge von den Kindern aus den ärmsten Familien wurden übernommen, und alle Kinder wurden medizinisch untersucht und versorgt (u.a. Behandlung von Hautkrankheiten und Entwurmung). Auch in den anderen beiden Kindergärten wurden die Hilfsmittel ähnlich eingesetzt. In Mangaka etwa wurde ein neuer Wassertank gekauft, eine neue Arbeitskraft wurde angestellt und eine Person erhielt ein Stipendium für eine zweijährige pädagogische Montessori Ausbildung. Neue Spielgeräte konnten gekauft werden, auch in Lupaso. Und überall gibt es nun ein kleines finanzielles Polster, um auch in Zukunft Nahrungsmittel für Kinder sicherstellen zu können, und allen Kindern den Zugang zum Kindergarten zu ermöglich.
Lorem
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