Wo die Wolken das Klassenzimmer berühren und die Berge stille Begleiter des Lernens sind – die Salvatorianer Schule in Laitkynsew bietet Kindern einen Ort der Geborgenheit und des wachsenden Wissens.
Im indischen Bundesstaat Meghalaya („Heimstätte der Wolken“) prägen wochenlange Monsunregen die East- und West-Khasi-Hills. Von Juli bis August werden Straßen weggespült, Pfade unpassierbar – ganze Täler sind vom Umland abgeschnitten. Handel und Tourismus kommen zum Stillstand, viele der rund 3 Millionen Menschen leben in Armut und sichern ihr Auskommen mit Ackerbau und Viehzucht. Investitionen in Bildung und Entwicklung lassen auf sich warten.
Mit großem Einsatz der Dorfbewohner entstand eine englischsprachige Schule samt Gemeindehalle. Menschen trugen Steine, organisierten Material, halfen beim Bau – getragen von der Hoffnung, selbst zu schaffen, was der Staat bisher nicht realisieren konnte: Bildung und Chancen für ihre Kinder, sowie ein erster, sichtbarer Schritt aus der Armut.
Die Schule wurde um zwei Gebäude erweitert, um Schlafräume, Küche und Speisesaal zu schaffen. Das Internat schafft auch Chancen für Kinder aus größerer Entfernung:
So wird Bildung auch für jene erreichbar, die bisher ausgeschlossen waren – und Chancen wachsen dort, wo Isolation Alltag ist.
Damit Schule und Internat stabil laufen, braucht es verlässliche Unterstützung – für Betriebskosten und Ausstattung, die unmittelbar den Kindern zugutekommt: