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Schule Sambia

Endlich Schule!

Rund 150 Kinder in Mungu, Sambia, hatten einen großen Wunsch: Endlich die Schule besuchen. Nach zehn Jahren Stillstand wurden die Schulen renoviert und wieder eröffnet. 

Ohne Bildung keine Zukunft

Endlich wieder Schule – davon träumten rund 150 Kinder in der Pfarrgemeinde Mungu im Süden Sambias. Rund zehn Jahre waren die beiden Grundschulen vor Ort geschlossen. Von den Gebäuden standen nur noch Ruinen. 9 von 10 Kindern in Sambia können weder lesen, schreiben, noch rechnen. Das wollte ein Salvatorianer so rasch wie möglich ändern: Pater Paul Fiacek sammelte Spendengelder um die beiden Gebäude renovieren und den 150 Kindern endlich eine Schulbildung ermöglichen zu können.

Im Bild rechts ein Foto eines Jungen, noch vor der Renovierung...

Zwei Dörfer, keine Schule

86 Prozent der Landbevölkerung in Sambia lebt unter der Armutsgrenze – auch die salvatorianische Pfarrgemeinde Mungu ist keine Ausnahme. 1000 Einwohner zählt die kleine Gemeinde im Süden Sambias. Die Menschen leben vom Fischfang und der Feldarbeit in einfachsten Verhältnissen. Als der Salvatorianer Pater Paul Fiacek die Gemeinde übernahm, bedrückte ihn die allgegenwärtige Armut. Ganz besonders aber sorgte ihn die Situation der rund 150 Kinder. Wie überall im ländlichen Raum Sambias mangelt es an bezahlbaren Schulen in erreichbarer Nähe. Viele der Familien können ihre Kinder daher nicht in den Unterricht schicken. Die Kinder helfen stattdessen ihren Familien bei Fischfang und Feldarbeit oder kümmern sich um Haushalt und Geschwister. Sie alle sind fleißig, aber nur jedes 10. Kind kann lesen, schreiben und rechnen. Über 90% der Kinder haben keine Möglichkeit eine Schule zu besuchen.

Foto links: Das Schulgebäude vor der Renovierung durch die Salvatorianer

Aus Alt mach Neu

Pater Paul wollte in einem ersten Schritt die bestehende Schulausstattung renovieren. Viele alte Schulbänke konnten ausgebessert werden, auch einige Schultafeln waren schnell wieder einsatzbereit. Daneben aber mussten auch neue Einrichtungen besorgt werden. Das aufwendigste war sicherlich die Renovierung der beiden baufälligen Schulgebäude. Ein Haus war ganz ohne Dach. Alle Kinder sollten die gleichen Chancen erhalten, darum war es Pater Paul besonders wichtig, die laufenden Kosten des Schulbetriebs zu sichern und zugleich auf das sehr niedrige Einkommen der Familien einzugehen. Die Schulgebühren sind daher sehr gering.

Gelungene Renovierung

Die Renovierung und der Wiederaufbau der Schulgebäude auf Deepi Island am Kafue River sowie im Dorf Jeremiah, einer weiteren Außenstation, ist abgeschlossen. Es wurde auch ein neuer Brunnen gebaut, um Wasser zu sichern. Dafür brauchte es eine Bohrung von 65 Metern, und ein solides Stahlrohr zur Verkleidung. Es ist gelungen ein System aus einer Solarpumpe und zwei Wassetanks zu installieren, wodurch die Schule die Möglichkeit hat ständig über gutes und sauberes Wasser zu verfügen. Der Unterricht nimmt seinen Lauf, die Schulklassen sind mit Schreibtischen und Bänken ausgestattet. Mittlerweile, durch den weiteren Ausbau der Schulen, können noch mehr Kinder unterrichtet werden.

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Schulkinder Sambia v2

70,- Euro

... sichern zehn Kindern für ein Jahr Schule

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