Rund 8.500 Euro konnten wir für das HIV Programm Dream in Kenia zur Verfügung stellen. Das Projekt unterstützt vor allem Frauen im ländlichen Raum und bekämpft erfolgreich mit Medikamenten und Prävention HIV und seine Folgen.
Rund 38 Millionen Menschen haben weltweit mit der Krankheit HIV/Aids zu kämpfen. Kinder werden zu Waisen, weil ihre Eltern an der Immunschwächekrankheit sterben, Säuglinge kommen krank zur Welt, weil Mütter ihren HIV-Status nicht kennen. Doch das muss nicht sein: Mit Medikamenten kann nicht nur eine HIV-Übertragung von der Mutter auf das Kind verhindert werden, auch bereits erkrankten Kindern verhilft die moderne Medizin zu einem langen Leben. Möglich machen dies unter anderem spezielle Gesundheitsprogramme – wie “DREAM” in Kenia. Mit seiner Hilfe konnten bis heute mehr als 10.000 Kinder und Mütter erreicht und zahlreiche Leben gerettet werden. Als Projektpartner unterstützen wir Salvatorianer die Einrichtung und das Team von DREAM vor Ort.
Situation vor Ort (2022):
DREAM ist ein weltweites Gesundheitsprojekt der Gemeinschaft Sant’Egidio, das die Kongregation Apostel Jesu in ihrer Klinik in Kajiado (Kenia) umsetzt. HIV-positive Mütter sowie gefährdete Kinder erhalten eine hochwertige medizinische Behandlung. Mütter werden mit den nötigen Medikamenten versorgt, um die Übertragung ihrer Krankheit auf ihre Neugeborenen zu verhindern. DREAM möchte die medizinische Versorgung speziell für jene Frauen und Kinder sichern, die in schwer erreichbaren Gegenden leben und über keine finanziellen Mittel verfügen. Man unterstützt mit Nahrungsmitteln, ermöglicht Frauen Ausbildungen und den Weg in die finanzielle Unabhängigkeit, betreut Waisen und andere gefährdete Kinder und betreibt Aufklärung in den dörflichen Gemeinden. Die Mitarbeiter gehen aber auch in die ländlichen Regionen, um die Menschen zu erreichen – oftmals sogar zu Fuß.
Ziel:
DREAM vereint Prävention und Behandlung: Das Projekt blickt dabei auf beachtliche Erfolge zurück. Immer weniger Kinder in der Region leiden an Untergewicht und immer mehr Frauen nehmen die Betreuung vor und während der Geburt in Anspruch. Die Menschen erzählen, dass sie viel gelernt haben – über HIV, Hygiene, die Verwendung von Latrinen und die Vorteile von sauberem Wasser. Sie sind dankbar für die medizinische Versorgung und die Arbeit der Klinik. Und nicht zuletzt ist die Zahl der HIV-Neuinfektionen in der Region stark gesunken – sicherlich auch dank der Aufklärungsarbeit des Teams. Jährlich werden rund 30.000 Euro benötigt, um alle Aktivitäten umsetzen zu können. Wir Salvatorianer möchten wieder einen Beitrag leisten, für das Fortbestehen dieses Programmes.
Projektverantwortlicher vor Ort: Pater Firminus Shirima
Spendeneinnahmen (2023): € 8.650
Projektumsetzung vor Ort (2023):
Ende Juni erhalten wir vom Projektleiter vor Ort, Pater Firminus Shirima, folgende Worte des Dankes via E-Mail: „Ich hoffe und bete, dass es jedem von Ihnen mit dieser Mail gut geht. Wir nutzen diese Gelegenheit, um den Erhalt der Spende von € 10.686 für Medikamente sowie Nahrungsmittelhilfen offiziell zu bestätigen. Diese großzügigen Bemühungen haben es uns ermöglicht, mit der Umsetzung des DREAM-Projekts fortzufahren und insbesondere unser AJAM Health Center bei der Bekämpfung von HIV/AIDS, Tuberkulose und Gebärmutterhalskrebs in der Einrichtung zu unterstützen. Dieses Projekt ist sehr wichtig für die umfassende Betreuung und Behandlung dieser Patienten. Es ist immer eine große Herausforderung, die umfassende Pflege ohne die erforderlichen Hilfsmittel anzubieten. Noch einmal vielen Dank an Sie alle. Unsere Gebete sind immer mit Ihnen und Ihren lieben Familien. Seien Sie immer gesegnet. Mit freundlichen Grüßen, Pater Firminus Shirirma.“
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