Über uns Erfolge
Corona Nothilfe in Indien

Corona-Nothilfe in Indien

Artikel vom 10. Dezember 2021

Rund 350 Familien im Nord-Osten Indiens konnten mit Nahrungsmitteln versorgt werden. Viele von ihnen wurden durch die Corona Pandemie arbeitslos und litten Hunger. Die Nothilfe brachte sie sicher durch die letzten Monate.

Geschichten des Wandels
Spenden ...

COVID Nothilfe Indien (2020)

Laut UN leiden rund 690 Millionen Menschen an Hunger. „Ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie haben sich viele Befürchtungen in Bezug auf die Zunahme von Hunger und Armut bestätigt. Analysen von internationalen Institutionen wie den Vereinten Nationen und der Weltbank zeigen drastische negative Auswirkungen auf die globalen Entwicklungsziele der Agenda 2030, insbesondere das Ende von Hunger und Armut. Sie wirft die Entwicklung um Jahre, wenn nicht Jahrzehnte zurück“, so die Welthungerhilfe.

Situation vor Ort (2020)

Indira* lebt im Dorf Nongbah in den Hügeln von Meghalaya in Nordost-Indien. Sie ist alt, aber dennoch die einzige „Brotverdienerin“ in der Familie, denn ihre Tochter, die zwei Kinder hat, ist an Krebs erkrankt und kann nicht mehr arbeiten. Der Schwiegersohn ist bereits vor Jahren gestorben. Somit muss Indira als Großmutter nicht nur die Tochter pflegen, sondern auch die Enkelkinder unterstützen. Ohne die Hilfe des Salvatorianers P. Probester, dem Pfarrer der Gemeinde, wäre Indira und ihre Familie wohl verloren. Indira ist eine Person aus rund 300 Familien, die seit Wochen durch die regelmäßige Nahrungsmittelausgabe der Pfarre versorgt wird. Viele Familien in der Region Nongbah aber auch im übrigen Indien befinden sich seit der Corona Krise in einer Notlage. Einfache Bauern und Tagelöhner haben durch den Lockdown von einem Tag auf den anderen ihre Einkommen verloren. Indien kämpft wie viele Länder nicht nur mit den Folgen hoher Arbeitslosenzahlen, sondern auch mit Hunger. Experten warnen davor, dass mehr Menschen am Hunger sterben könnten, als am Coronavirus. Und in der Tat, viele Menschen sorgen sich aktuell nicht um die Gefahr sich mit COVID anzustecken, sondern wissen nicht, wie sie sich und ihre Familien ernähren können.

Ziel (2020)

Schon vor der Krise lebten viele Menschen in den Gemeinden Nongbah sowie Laitkynsew von der “Hand in den Mund”. Die Pandemie hat ihnen nun ihre Existenzgrundlage geraubt und die Menschen leiden Hunger. Zwei Salvatorianer in dieser Region haben sich dieser Notlage angenommen, nämlich P. Probester in Nongbah, sowie P. Samy in Laitkynsew. Durch die Ausgabe von Getreide und Reis versucht man den Menschen und Familien zu helfen, denen es am schlechtesten geht: Allein-erziehenden Müttern, Senioren, den Familien ohne Einkommen sowie Waisenkindern.

Projektverantwortliche vor Ort: Pater Samy Arockia SDS und Pater Probester Nongsiej SDS

Spendeneinnahmen (2020): € 10.212

Projektumsetzung vor Ort (2020/2021):

Pater Samy Arockia SDS schreibt uns aus Laitkynsew: „Wir sind froh, dass sich die Situation hier sehr verbessert hat. Dennoch sehen wir, dass es einige arme Familien gibt, die immer noch Unterstützung und Hilfe benötigen. In den vergangenen Monaten haben wir fast 350 Familien in verschiedenen Dörfern mit Lebensmitteln geholfen.“ Der zweite Teil unserer COVID Nothilfe kam der Gemeinde Nongbah zugute. Auch dort stehen die Salvatorianer den ärmsten Menschen nach wie vor zur Seite. P. Probestar Nongsiej SDS schreibt uns: „Grüße aus der Gemeinde Nongbah und ein Gebet um Gottes Segen für Sie. Während der Pandemie haben wir all jenen Menschen gedankt, die großzügig und wohltätig zur Unterstützung der armen Familien beigetragen haben, die in unserer Pfarrei ansässig sind. Wir freuen uns, 300 armen Familien mit Lebensmitteln und 20 Familien mit einem Blechdach helfen zu können.“

Ausgabe der Solarlampen

Baufortschritte in Kamerun

07. März 2025 in Geschichten des Wandels

Der Schulbau in Ndikinimeki schreitet schnell voran. Der Unterricht hat bereits begonnen und die Schülerinnen und Schüler haben ihre Solarlampen erhalten, um auch zuhause trotz der regelmäßigen Stromausfälle lernen zu können. 

Lesen

Aufklaerungsarbeit und Kampagnen fuer Kinderschutzzentrum

Kinderschutz in Tansania

08. Januar 2025 in Geschichten des Wandels

Mit rund 9.000 Euro konnten wir im letzten Jahr unser Kinderschutzzentrum in Tansania unterstützen. Dort wird beinahe jedes dritte Mädchen Opfer sexueller Gewalt. Sie brauchen eine Anlaufstelle.

Lesen

Aufklaerungsarbeit HIV in Kenia

Frauen und Kinder in Kenia stärken

18. September 2023 in Geschichten des Wandels

Rund 8.500 Euro konnten wir für das HIV Programm Dream in Kenia zur Verfügung stellen. Das Projekt unterstützt vor allem Frauen im ländlichen Raum und bekämpft erfolgreich mit Medikamenten und Prävention HIV und seine Folgen.

Lesen

cloth sp

Hilfspaket für Kindergärten

01. März 2023 in Geschichten des Wandels

Nahrungsmittel, neue Lern- und Spielmaterialien, Erzieher und Erzieherinnen: In drei Kindergärten in Tansania strahlen Kinder und Personal. Die schlimmen Finanzsorgen konnten wir abwenden und Bildung und Gesundheit der Kinder sichern.

Lesen

Hungerhilfe der Salavtorianer in Sri Lanka Dankbarkeit ist gross

Hungerhilfe in Sri Lanka

13. Januar 2023 in Geschichten des Wandels

Reis, Milchpulver und Mehl: Mit Nahrungsausgaben versorgten Salvatorianer Hunger leidende Familien in Sri Lanka. Dort hatte eine Wirtschaftskrise zahllose Menschen in schwere Not gestürzt.

Lesen

Salvatorinaer helfen Kindern in Caracas

Alle Jahre wieder: Mit Kunst und Sport gegen Gewalt

13. Januar 2023 in Geschichten des Wandels

Seit 2015 kämpfen die Salvatorianer in Caracas, Venezuela, mit Kunst, Sport und Musik gegen Gewalt und Drogen in den Armenvierteln. Hunderte Kinder fanden in den Workshops bisher Halt und Geborgenheit.

Lesen

image00025 scaled

Frauenkooperative gerettet

02. Dezember 2022 in Geschichten des Wandels

Über 100 alleinerziehende Mütter fanden durch die Frauenkooperative Solidarite den Weg von der Strasse. Doch durch die Coronakrise drohte das Ende. Dank großzügiger Spenden konnte der finanzielle Engpass überbrückt werden und die Kooperative vor dem Aus gerettet werden.

Lesen

Schwangere in Salvatorianischer Krankenstation versorgt

Erste Hilfe für 15.000 Menschen gesichert

31. Mai 2022 in Geschichten des Wandels

15.000 Menschen versorgt die Krankenstation in Chingulungulu im Süden Tansanias. Doch sie war von der Schließung bedroht. Wir konnten die Station sanieren und den Menschen in der Region weiterhin den Zugang zu Ärzten und Medizin sichern.

Lesen

Medizin fuer Muetter und Kinder durch Salvatorianische Klinik in Venezuela

Das letzte Gesundheitszentrum im Armenviertel

31. Mai 2022 in Geschichten des Wandels

Für die Bewohner der Armenviertel in Caracas, Venezuela, ist das Casa Salud die letzte verbliebene Anlaufstation. Die Klinik versorgt tausende Menschen mit Medikamenten, Nahrung und ärztlicher Hilfe. Wir halfen die laufenden Kosten des Krankenhauses mitzutragen und so die Versorgung aufrechtzuerhalten.

Lesen