Über uns Erfolge
Inklusionsprojekt der Salvatorianer

Inklusions-Projekt "Te Acepto"

Artikel vom 25. November 2021

Rollstühle, Krüken und andere Hilfsmittel konnten mit unserer Unterstützung den beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen im Inklusionsprogramm “Te Acepto” bereitgestellt werden. Für die Kinder aus dem Armenviertel ist das Projekt des Salvatorianers Pater Luis ein großer Hoffnungsschimmer.

Geschichten des Wandels
Spenden ...

Im Herbst 2018 beschloss die Salvatorianische Familie gemeinsam mit der Gemeinde El Amparo-Catia (Caracas/Venezuela) für Menschen mit Behinderung ein Förderprogramm zu starten. Das Ziel war die Inklusion sowie Integration von behinderten Menschen in die lokale Gemeinschaft. Heute fördert das Programm „TE ACEPTO“ rund 30 Personen, das Projekt soll allerdings weiter ausgebaut werden.

Situation vor Ort (2019/2020):

Catia ist einer der größten Slums von Caracas und von Lateinamerika insgesamt. Er liegt etwa 10 km westlich des Zentrums der Metropole. In der Salvatorianergemeinde leben ca. 280.000 Menschen – etwa 30 % der Einwohner von Catia. Armut und Gewalt sind die beiden Schlagworte, die Catia beschreiben, ein Slum, in dem etwa eine Million der 4,5 Millionen Einwohner von Caracas leben. Beide Phänomene werden durch die schwache Struktur der Familien, den geringen Grad an Bildung und Berufsausbildung und hohe Arbeitslosigkeit verursacht und aufrechterhalten. Familien sind in vielen Fällen extrem arm und zerrüttet. Besonders für gesellschaftliche Randgruppen, wie etwa Menschen mit Behinderungen, ist die jahrelange Krise im Land eine große Herausforderung.

Ziele (2019+):

Im Rahmen des salvatorianischen Inklusionsprogramms „TE ACEPTO“ wurden zuerst Personen in der Gemeinde El Amparo-Catia identifiziert, denen das Projekt primär helfen sollte. Ziele waren etwa die Bereitstellung einer medizinischen Versorgung und die Einstellung von qualifiziertem Personal für die zukünftige Begleitung der Zielgruppe sowie derer Familien. Weitere Ziele waren die Integration von Menschen mit Behinderungen im Arbeitsmarkt, die psychopädagogische Betreuung, die physische Rehabilitation, die rechtliche Beratung sowie die Ausbildung durch Workshops und Vorträge.

Projektverantwortlicher vor Ort: P. Luis Domingo Diaz SDS

Spendeneinnahmen 2020: € 9.706

Projektumsetzung vor Ort (2019 – heute):

Im Rahmen diverser Aktivitäten wurden bis heute mehr als 30 Personen mit Behinderungen umfangreich gefördert: Zuerst besuchte man die Familien, führte Gespräche und erstellte Aktionspläne, um auf die unterschiedlichen Bedürfnisse später bestmöglich eingehen zu können. In weiterer Folge kam es zu medizinischer Versorgung, wirtschaftlichen Hilfen (etwa für teure Medizin oder Operationen), Rechtsberatungen und psychologischen Betreuungsdiensten. Im Rahmen von Therapieplänen ist es dem Team von TE ACEPTO gelungen, viele wertvolle Aktionen zu setzen, das Selbstwertgefühl der Familien zu stärken und verschiedene Schulungen durchzuführen. Um das Programm erweitern zu können, ist der Projektleiter P. Luis nach wie vor auf der Suche nach finanziellen Mitteln. Eine von Sozialarbeitern durchgeführte Zählung ergab, dass 152 Menschen mit Behinderungen in der Gemeinde leben. Man möchte in Zukunft versuchen noch mehr Menschen in das Programm miteinzubeziehen. P. Luis hofft, dass man mit mehr Fachleuten und verstärkter Aufklärungsarbeit noch vielen weiteren Menschen mit Behinderung Mut schenken kann.

Ausgabe der Solarlampen

Baufortschritte in Kamerun

07. März 2025 in Geschichten des Wandels

Der Schulbau in Ndikinimeki schreitet schnell voran. Der Unterricht hat bereits begonnen und die Schülerinnen und Schüler haben ihre Solarlampen erhalten, um auch zuhause trotz der regelmäßigen Stromausfälle lernen zu können. 

Lesen

Aufklaerungsarbeit und Kampagnen fuer Kinderschutzzentrum

Kinderschutz in Tansania

08. Januar 2025 in Geschichten des Wandels

Mit rund 9.000 Euro konnten wir im letzten Jahr unser Kinderschutzzentrum in Tansania unterstützen. Dort wird beinahe jedes dritte Mädchen Opfer sexueller Gewalt. Sie brauchen eine Anlaufstelle.

Lesen

Aufklaerungsarbeit HIV in Kenia

Frauen und Kinder in Kenia stärken

18. September 2023 in Geschichten des Wandels

Rund 8.500 Euro konnten wir für das HIV Programm Dream in Kenia zur Verfügung stellen. Das Projekt unterstützt vor allem Frauen im ländlichen Raum und bekämpft erfolgreich mit Medikamenten und Prävention HIV und seine Folgen.

Lesen

cloth sp

Hilfspaket für Kindergärten

01. März 2023 in Geschichten des Wandels

Nahrungsmittel, neue Lern- und Spielmaterialien, Erzieher und Erzieherinnen: In drei Kindergärten in Tansania strahlen Kinder und Personal. Die schlimmen Finanzsorgen konnten wir abwenden und Bildung und Gesundheit der Kinder sichern.

Lesen

Hungerhilfe der Salavtorianer in Sri Lanka Dankbarkeit ist gross

Hungerhilfe in Sri Lanka

13. Januar 2023 in Geschichten des Wandels

Reis, Milchpulver und Mehl: Mit Nahrungsausgaben versorgten Salvatorianer Hunger leidende Familien in Sri Lanka. Dort hatte eine Wirtschaftskrise zahllose Menschen in schwere Not gestürzt.

Lesen

Salvatorinaer helfen Kindern in Caracas

Alle Jahre wieder: Mit Kunst und Sport gegen Gewalt

13. Januar 2023 in Geschichten des Wandels

Seit 2015 kämpfen die Salvatorianer in Caracas, Venezuela, mit Kunst, Sport und Musik gegen Gewalt und Drogen in den Armenvierteln. Hunderte Kinder fanden in den Workshops bisher Halt und Geborgenheit.

Lesen

image00025 scaled

Frauenkooperative gerettet

02. Dezember 2022 in Geschichten des Wandels

Über 100 alleinerziehende Mütter fanden durch die Frauenkooperative Solidarite den Weg von der Strasse. Doch durch die Coronakrise drohte das Ende. Dank großzügiger Spenden konnte der finanzielle Engpass überbrückt werden und die Kooperative vor dem Aus gerettet werden.

Lesen

Schwangere in Salvatorianischer Krankenstation versorgt

Erste Hilfe für 15.000 Menschen gesichert

31. Mai 2022 in Geschichten des Wandels

15.000 Menschen versorgt die Krankenstation in Chingulungulu im Süden Tansanias. Doch sie war von der Schließung bedroht. Wir konnten die Station sanieren und den Menschen in der Region weiterhin den Zugang zu Ärzten und Medizin sichern.

Lesen

Medizin fuer Muetter und Kinder durch Salvatorianische Klinik in Venezuela

Das letzte Gesundheitszentrum im Armenviertel

31. Mai 2022 in Geschichten des Wandels

Für die Bewohner der Armenviertel in Caracas, Venezuela, ist das Casa Salud die letzte verbliebene Anlaufstation. Die Klinik versorgt tausende Menschen mit Medikamenten, Nahrung und ärztlicher Hilfe. Wir halfen die laufenden Kosten des Krankenhauses mitzutragen und so die Versorgung aufrechtzuerhalten.

Lesen