2019 litten fast 690 Millionen Menschen Hunger. Diese dramatische Lage verschlimmert sich derzeit massiv durch die Corona-Krise: Nach internationalen Schätzungen wird die Pandemie rund 100 Millionen Menschen mehr in die Unterernährung stürzen. In Asien und Afrika, aber auch in Südamerika haben viele Menschen in Folge der Krise ihre Arbeit verloren und können sich und ihre Familien nicht mehr ernähren. Mit zahlreichen Initiativen versorgen Salvatorianer die Notleidenden und bekämpfen den Hunger von Venezuela über Tansania bis hin nach Nord-Ost-Indien.

Hunger - Dramatische Folge der Corona-Krise

Viele Familien in den Hügeln von Meghalaya in Nord-Ost-Indien leben vom Abbau in den Kalksteinminen. Seit Beginn der Pandemie sind die Minen geschlossen und die Menschen arbeitslos. Unter den Folgen des Lockdown leiden aber auch die einfachen Bauern und Tagelöhner in der Region. Die meisten von ihnen haben ihr Einkommen verloren. Die größte Sorge der Familien hier ist nicht eine Infektion mit dem Virus, sondern wie sie morgen ihre Familie ernähren sollen, erzählt der Salvatorianer Pater Probester. Rund 300 Familien in seiner Pfarrgemeinde Nongbah sind vom Hunger betroffen.

Die Situation in Indien ist dabei keine Ausnahme. Experten warnen davor, dass weltweit mehr Menschen am Hunger sterben könnten, als an einer Infektion mit dem Coronavirus. Und tatsächlich berichten uns Salvatorianer aus vielen Ländern von einer dramatischen Verschärfung der Notlagen. Gerade in den von Armut betroffenen Teilen der Welt, in denen sie im Einsatz sind, kämpfen immer mehr Familien ums Überleben.

Globale Corona-Nothilfen der Salvatorianer

Angesichts der dramatischen Situation in den südlichen Ländern hat derzeit in zahlreichen Salvatorianischen Einrichtungen die Ausgabe von Nahrung oberste Priorität – etwa in den beiden Lernzentren in den Armenvierteln Manilas, in den Schulen in den Barrios von Caracas oder im Mutter-Kind-Zentrum in Namiungo, Tansania. Überall werden Kinder und deren bedürftige Familien mit dem Wichtigsten versorgt. Daneben ergänzen verschiedene Initiativen die Corona- Nothilfe. Aufklärung und Präventivmaßnahmen, Mundschutz und Hygieneartikel schützen Menschen in den Armenvierteln von Medellín, im ländlichen Kongo und in Kenia vor Infektionen und Krankheit.

Die Karte zeigt die wichtigsten Initiativen und Aktionen.

Reis und Getreide gegen den Hunger in Indien

Auch im indischen Nongbah verteilt Pater Probester seit April Getreide und Reis an die notleidenden Gemeindemitglieder.
Gemeinsam mit dem Salvatorianer Pater Samy, der eine weitere Pfarrgemeinde in der Region betreut, hat er ein HelpLine-Zentrum eingerichtet,um die Hilfen für all jene Menschen zu koordinieren, die die Covid19-Krise besonders hart trifft: Familien ohne Einkommen, Waisenkinder, Senioren und alleinerziehende Mütter.

Auch Indira hat sich im HelpLine-Zentrum gemeldet. Die über Siebzigjährige versorgt nicht nur ihre beiden Enkelkinder, sondern pflegt auch ihre krebskranke Tochter. Seit Beginn der Pandemie erhält sie nun wöchentlich Lebensmittelpakete. “Ohne das Getreide wüsste ich nicht, wie ich uns ernähren sollte”, erzählt sie. Wie Indira sind rund 590 Familien dringend auf die Hilfen angewiesen.

Die Nothilfe konnte bisher durch Spendengelder indischer Organisationen gedeckt werden. Doch die finanziellen Mittel sind so gut wie aufgebraucht. Darum bitten wir Sie heute um Ihre Unterstützung. Sichern Sie gemeinsam mit uns die Nahrungsausgabe in den kommenden Wochen.

Unser Projekt in Bildern

So können Sie helfen

 

Mit Reis- und Getreidepaketen sichern Sie das Überleben von 590 bedürftigen Familien im Nord-Osten Indiens. Schenken Sie Lebensmittelpakete für:

Eine Familie

für einen Monat

€ 44

7 Familien

für eine Woche

€ 77

Bekämpfen Sie gemeinsam mit uns den Hunger. Jeder Euro hilft und schafft Zukunft.