Hyperinflation, Wirtschaftskrise, Massenproteste: Venezuela durchlebt eine schwere humanitäre Krise. Die Inflation hat die landeseigene Währung entwertet, die Menschen können sich das Nötigste nicht mehr leisten. Laut Caritas International sind 68 Prozent der Kinder mittlerweile unter- und mangelernährt.

Die Krise trifft ganz besonders die unschuldigen Kinder in den Armenvierteln, in denen wir Salvatorianer seit Jahren leben und arbeiten: An unserer Schule in Caracas kommen 620 Kinder jeden Tag hungrig zum Unterricht.

Für diese Kinder haben unsere Mitbrüder vor Ort eine Hilfsaktion gestartet: Gemeinsam mit Freiwilligen verteilen sie an jedem Schultag eine kostenlose Mahlzeit an alle Schulkinder. Für den Kauf der Lebensmittel sind unsere Mitbrüder auf unsere Hilfe angewiesen. Gemeinsam können wir die Kinder vor Ort mit dem Nötigsten versorgen. Helfen Sie mit und beenden Sie den Hunger.

Ein detailierten Bericht zu unserem Einsatz in Caracas finden Sie hier und noch einmal zum Nachlesen im aktuellen Rundbrief.

Hungrig zum Unterricht

„Viele Kinder leiden an Erschöpfungszuständen. Sie erzählen uns, dass sie kein Frühstück hatten, weil ihre Eltern die hohen Lebensmittelpreise nicht bezahlen können“, berichtet Elizabeth Alfonso. Sie ist Mitarbeiterin an der salvatorianischen Pfarrschule „El Vivero“ in Catia, einem der größten Armenviertel in der Landeshauptstadt Caracas. 4 kg Maismehl kosten dort derzeit einen ganzen Monatslohn. Für die Familien der Schulkinder ist das Nötigste längst unbezahlbar geworden.

620 Kinder zwischen 4 und 17 Jahren besuchen die Schule. Sie kommen hungrig in den Unterricht. Unterernährung, Kreislaufschwächen, Konzentrationsprobleme sind nur einige der Folgen. Manche Kinder kommen erst gar nicht mehr zum Unterricht. Die Krise trifft die Schwächsten.

Die 620 Kinder der Pfarrschule „El Vivero“ stammen aus den Armenvierteln der Hauptstadt Caracas. Sie leiden besonders unter der Krise des Landes.

Viele Schulkinder leiden an Erschöpfungszuständen durch den Hunger.

Die Inflation trifft die Ärmsten: Lebensmittel sind unerschwinglich. Der Schwarzmarkt floriert, doch die Preise sind horrend.

Schulspeisung hilft

Der Salvatorianer Pater Luis Domingo Diáz, der die Schule leitet, hat nun gemeinsam mit Elizabeth Alfonso eine Hilfsaktion gestartet: Mit einer kostenlosen Schulspeisung sollen die Kinder wenigsten einmal täglich etwas zu essen haben. Mit einer Gruppe aus sieben Freiwilligen kümmern sich Elizabeth und Pater Luis um den Einkauf der Lebensmittel und Zubereitung der Schulmahlzeit. Vitaminreiches Obst und Gemüse, etwas Fleisch und Käse, sättigendes Getreide sorgen dafür, dass die Kinder einmal am Tag alle wichtigen Nährstoffe erhalten und satt werden.
In der Schulaula verteilen 40 Eltern und Schulvertreter das Lebensmittelpaket aus Obst, Getränk und warmer Speise an die Kinder. Gearbeitet wird im Zweischichtbetrieb, damit sicher alle 620 Kinder die kostenlose Mahlzeit bekommen.

Der Salvatorianer Pater Luis ist Initiator der Schulspeisung und Nothilfe.

Beenden Sie den Hunger

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie Pater Luis die dringend benötigten Lebensmittel zu kaufen. Sie beenden den Hunger der 620 Kinder und die gesundheitlichen Folgen der Mangelernährung. Die Kinder können dem Unterricht wieder konzentriert folgen. Und jene Schulkinder, die dem Unterricht aufgrund der Krise fernbleiben, haben neuen Anreiz wieder zu kommen. Zugleich unterstützen Sie mit Ihrer Spende ganze Familien in den Armenvierteln, die ihre Kinder nicht ausreichend ernähren können.

Mittlerweile werden 1.622 Kinder in allen vier Salvatorianischen Schulen versorgt. Mehr zur aktuellen Lage.

So können Sie helfen

€ 37

genügen um 1 Kind einen Monat lang täglich mit Essen zu versorgen.

Jeder Euro hilft und kommt sicher ohne Wertverlust in Venezuela an. Bitte überweisen Sie unterdem Stichwort „Schulspeisung Venezuela“