Bildung und Alphabetisierung sind auch der Weg, um die menschliche Entwicklung zu verbessern. Wir engagieren uns daher für die universelle Sekundarausbildung von Mädchen und Jungen. Denn nur so können die Menschen in den Entwicklungsländern gegen die grundlegenden Probleme vorgehen, mit denen sie konfrontiert sind, wie Armut, Hunger, Geschlechterdiskriminierung, Gesundheit, Arbeitslosigkeit und Chancenlosigkeit in der Gesellschaft.
Um die universelle Ausbildung zu verwirklichen, engagieren wir uns auf allen Ebenen der Schulausbildung. Wir leiten Kindergärten, Grundschulen, Heime für Strassenkinder, Schulen im Sekundarbereich und Institute für Berufsbildung in Afrika (Kamerun, D.R. Kongo, Tansania), Asien (Philippinen und Indien) und Lateinamerika (Brasilien, Kolumbien, Venezuela). Insgesamt betreuen wir derzeit 40.000 Kinder und Jugendliche weltweit.
Wer im strukturarmen Süden Tansanias Kindergärten erhalten und führen will, steht vor einer Mammutaufgabe. Denn wenn wie hier Familien in großer Armut leben, wird selbst der kleinste Beitrag für den Kindergartenplatz unerschwinglich. Den Kindergärten fehlen am Ende die dringend benötigten Einnahmen, um die Gehälter zu zahlen oder Lebensmittel und Lernmaterial für die Kinder zu kaufen. Inmitten all dieser finanziellen Sorgen kämpfen drei Salvatorianische Kindergärten für die Zukunft der Kinder in ihrer Region. Alle sollen Rechnen und Lesen lernen und sich gesund entwickeln dürfen. Der Zugang zu frühkindlicher Bildung soll allen offen stehen.
Weltweit lernen 30.000 Schülerinnen und Schüler in unseren Einrichtungen. Über 70% unserer weltweiten Projekte drehen sich um das Thema Bildung. Dabei geht es weit über die formale Schulbildung hinaus: Wir bilden Erwachsene, wir fördern mit Kunstworkshops, wir schützen Kinder vor Gewalt und versorgen sie mit Essen.
Vietnam hat sich in den letzten Jahrzehnten vom ärmsten Land der Welt zu einem Wirtschaftswunder entwickelt. Dennoch leben viele Menschen weiterhin unter der Armutsgrenze. Besonders betroffen sind benachteiligte Kinder und Familien, die in unsicheren Verhältnissen leben und keine Perspektive auf ein besseres Leben haben. In dieser schwierigen Situation leisten die Salvatorianer in Bến Cát wertvolle Hilfe.
Von Herz zu Herz
Zwischen Bergen von Müll leben tausende Kinder aus den Slums von Manila in zerrütteten Familien, in Gefahr von Drogenabhängigkeit und Kriminalität ohne berufliche Perspektiven. Mit einem alternativen Lernprogramm erhalten Schulabbrecher und kleine Kinder die Chance auf einen Schulabschluss und auf ein menschenwürdiges Leben.Doch nun bedroht ein finanzieller Engpass den Fortbestand.
Kultur gegen Gewalt
Venezuela ist in der Krise – besonders betroffen Kinder und Jugendliche in den Armenvierteln der Großstädte. Mit Sport, Musik, Malerei und Tanz stärken Salvatorianern 150 Kinder in Caracas und zeigen ihnen eine Alternative zu tagtäglicher Gewalt. Kinder und Jugendliche entdecken ihre Talente und Werte, denn kriminelle Strassengangs und der Absturz ins Drogenmilieau darf nicht ihre einzige Perspektive sein.
Heilen durch Bildung
Armut und große Entfernungen hindern viele Kinder in Lubumbashi in der DR Kongo daran, die Schule zu besuchen. Mit unserer Einrichtung sollen 2.100 Kinder und Jugendliche die Chance auf Bildung erhalten – vom Kindergarten bis zur Fachschule.
Eine Universität für Ostafrika
Bildung ist der Ausweg aus Armut und Ungerechtigkeit. Daher setzen Salvatorianer in Morogoro gleich doppelt auf Wissensvermittlung: In der Jordan University bilden sie schon heute die Lehrkräfte für morgen aus.
Ein Zuhause für Strassenkinder
In Catia, dem größten Slum in Caracas, herrschen Armut, Kriminalität und Hunger. 30 Kinder und Jugendliche finden dort liebevolle Betreuung in salvatorianischen Heimen.
150 Kinder lernen schreiben
Endlich wieder Schule – davon träumen die rund 150 Kinder in der Pfarrgemeinde Mungu im Süden Sambias. Doch seit 10 Jahren sind die beiden Grundschulen vor Ort geschlossen und nur jedes 10. Kind kann lesen, schreiben und rechnen. Das soll sich nun ändern.
Schule die zu Kindern kommt
Starke Monsunregen und große Entfernungen hindern viele Kinder im indischen Laitkynsew am Gang zur Schule. Hoffnung gibt unsere Schule mit Internat: 40 Kinder können dort zukünftig leben und einen Schulabschluss machen.
399 Schüler und Schülerinnen zählt die Schule in Nongbah. Darunter besonders viele Mädchen. Gerade für sie wäre eine
Toilette dringend nötig. Pater Vimal Raj will helfen.