Im Süden geborene Kinder sterben über 13-mal wahrscheinlicher in den ersten fünf Lebensjahren als in einem Industrieland geborene Kinder. Jede Minute stirbt in den Entwicklungsländern eine Frau an Komplikationen in Verbindung mit Schwangerschaft und Geburt. Die allermeisten HIV-Infizierten – 33 Millionen im Jahr 2007 – leben südlich der Sahara. Jedes Jahr gibt es weltweit etwa 500 Millionen Malariafälle, die Krankheit tötet jährlich über 800.000 Kinder unter fünf Jahren in Subsahara-Afrika.
Da die meisten zu diesen Todesfällen führenden Krankheiten und Viren vermeidbar oder heilbar sind, wenn die Menschen Zugang zu medizinischer Grundversorgung haben, investieren wir in Gesundheitszentren in Afrika. Wir betreiben Apotheken und organisieren Informationskampagnen in der D.R. Kongo, in Tansania und auf den Komoren. Unser Ziel ist es vor allem, die Kindersterblichkeit zu verringern, die Gesundheit der Mütter zu verbessern und HIV/AIDS, Malaria und andere Krankheiten zu bekämpfen (Millenniums-Entwicklungsziele 4-6)
Im Dezember 2021 eröffnete eine ganz besondere Einrichtung für den Kinderschutz in Morogoro, Tansania: Im One Stop Health Center der Salvatorianer arbeiten Psychologen, Ärzte, Polizei und Anwälte gemeinsam unter einem Dach. Sie helfen Kindern und Jugendlichen, die Opfer von Gewalt und Missbrauch wurden.
13,8 Millionen* unschuldige Kinder haben weltweit ein oder beide Elternteile an HIV verloren. Mit einem grossen Massnahmenpaket hilft das Programm DREAM den Kindern und ihren Familien.
Vietnam hat sich in den letzten Jahrzehnten vom ärmsten Land der Welt zu einem Wirtschaftswunder entwickelt. Dennoch leben viele Menschen weiterhin unter der Armutsgrenze. Besonders betroffen sind benachteiligte Kinder und Familien, die in unsicheren Verhältnissen leben und keine Perspektive auf ein besseres Leben haben. In dieser schwierigen Situation leisten die Salvatorianer in Bến Cát wertvolle Hilfe.
Seit dem 24.Februar 2022 tobt ein Krieg mitten in Europa und hunderttausende Frauen und Kinder sind auf der Flucht. Mit nur einem Koffer und ohne Väter und Ehemänner sind sie auf dem
Weg aus ihren Heimatorten in der Ukraine in die Nachbarländer Polen und Rumänien – eine humanitäre Katastrophe. Unsere Salvatorianischen Mitbrüder in der Ukraine und in Polen helfen den Menschen – schnell und gezielt. Sie versorgen sie mit Hilfsgütern, Medizin und Unterkunft.
Für viele der mittellosen Bewohner der Armenviertel von Caracas, Venezuela, ist das Pater-Jordan-Gesundheitszentrum die letzte Hoffnung. Mit kostenlosen Untersuchungen, dringend nötigen Medikamenten und Essen helfen Ärzte und Pfleger kranken Senioren, werdenden Müttern und Kleinkindern und retten Leben.
Mit einem Brei zum Trinken bekämpft der Salvatorianer Bruder Emilio Bermejo den Hunger von Kindern in Guatemala. Dort hat sich seit Beginn der Corona-Pandemie der Gesundheitszustand der Kinder sehr verschlechtert. Mittlerweile ist dort jedes zweite Kind unterernährt. Noch effektiver wäre Emilio mit seiner eigenen Mühle. Diese soll nun saniert werden.
15.000 Menschen wären ohne ERSTE HILFE – sollte die Krankenstation der Salvatorianer in Chingulungulu nicht renoviert werden. Seit Jahren sichern die Patres der Bevölkerung die medizinische Basisversorgung – oft kostenlos. Nun aber muss dringend renoviert werden, sonst droht die Schließung.
Wege aus Gewalt und Intoleranz
Mit Workshops, Sport und psychopädagogischer Begleitung zeigen Salvatorianer Kindern und Jugendlichen Auswege und Alternativen zur alltäglichen Gewalt, zu Drogenmissbrauch und Kriminalität. Die Kinder erfahren Geborgenheit und finden Zugänge zu mehr Miteinander und Toleranz.
2019 litten fast 690 Millionen Menschen Hunger. Diese dramatische Lage verschlimmert sich derzeit massiv durch die Corona-Krise: Nach internationalen Schätzungen wird die Pandemie rund 100 Millionen Menschen mehr in die Unterernährung stürzen. In Asien und Afrika, aber auch in Südamerika haben viele Menschen in Folge der Krise ihre Arbeit verloren und können sich und ihre Familien nicht mehr ernähren. Mit zahlreichen Initiativen versorgen Salvatorianer die Notleidenden und bekämpfen den Hunger von Venezuela über Tansania bis hin nach Nord-Ost-Indien.
Kinder mit Beeinträchtigungen haben es schwer – erst Recht in den Armenvierteln von Caracas (Venezuela). Wo der Staat versagt – hilft der Salvatorianer Pater Luis Domingo. Medizinische und psychologische Unterstützung, Rechtsberatung, Integration in die Arbeitswelt – mit der Initiative TE ACEPTO versorgt er beeinträchtigte Kinder und Jugendliche und ermöglicht ihnen soziale Teilhabe und die Chance auf ein erfülltes Leben.
Jeden Tag sterben rund 800 Kinder an Durchfallerkrankungen, verursacht durch verschmutztes Trinkwasser und mangelnde Hygiene. Weltweit haben mehr als zwei Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser. Auch in der Region Kapanga im Süden der Demokratischen Republik Kongo ist der Wassermangel für die lokale Bevölkerung eine tägliche Herausforderung. Dort sollen nun 8 Brunnen 200 Familien Zugang zu sauberem Wasser ermöglichen und vor allem den Frauen und Mädchen die langen und gefährlichen Wege ersparen.
Hunger ist allgegenwärtig. Mehr als 342 Millionen Menschen leiden derzeit an Unterernährung. Die Auswirkungen sind dramatisch – gerade für Babys und Kleinkinder: Alle 10 Sekunden stirbt ein Kind unter 5 Jahren an den Folgen. Häufig verhindert gerade der Hunger auch alle anderen Hilfsmaßnahmen. Denn wer hungert, ist nicht nur arm, er bleibt es auch. Wer hungert, kann sich nicht gesund entwickeln, kann nicht arbeiten und nicht lernen. In zahlreichen Initiativen bekämpfen Salvatorianer daher zunächst einmal erfolgreich den Hunger. Einige dieser weltweiten Programme stellen wir ihnen heute vor.
Durch die DREAM Krankenstation in Kiserian/Kenia wird HIV-Aids erfolgreich eingedämmt. Durch verschiedene Programme wird schwangeren Frauen, Kindern und Waisen geholfen
Das vergessene Volk der Magayan
Weltweit kämpfen so genannte Naturvölker gegen Landraub, Umweltzerstörung, Menschenrechtsverletzungen und Diskriminierung. Sie werden als Menschen zweiter Klasse behandelt, sind oft ohne Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung. Jedes Jahr im April bricht der Salvatorianer Pater Hubert Kranz gemeinsam mit salvatorianischen Studenten auf, um einem dieser Völker mit einem ganzen Ärzteteam, mit Medikamenten und Lebensmitteln zur Seite zu stehen.
20.000 Menschen versorgen Salvatorianer in ihren 3 Krankenstationen in Tansania. Sie kämpfen vor allem gegen die Kindersterblichkeit mit Impfungen, HIV-Therapie bei Schwangeren und Geburtshilfe. Bauen Sie mit uns einen Brunnen oder helfen Sie beim Medikamentenkauf.
399 Schüler und Schülerinnen zählt die Schule in Nongbah. Darunter besonders viele Mädchen. Gerade für sie wäre eine
Toilette dringend nötig. Pater Vimal Raj will helfen.
Malaria zählt zu den häufigsten Ursachen für die hohe Kindersterblichkeit in afrikanischen Ländern. Aber auch viele andere Krankheiten wären heilbar. Oft fehlt es nur an Medizin und ärztlicher Versorgung. Rund 30.000 Menschen werden daher in unseren beiden Krankenstationen in Tansania ärztlich versorgt.
“Powerfull Health” im Sr. Colette Krankenhaus
Auf den Komoren gefährdet das öffentliche Stromnetz Menschenleben. Wir Salvatorianer helfen mit einer neuen Photovoltaikanlage.